DRAMAZONE - theatrale Gemeinschaft Bad Frankenhausen

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#052. WENN DU MICH RETTEST...

Ein Gesellschafts-Spiel für vier Performende und ein Publikum

 

 

Gastspiel-Info / Technical Rider

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Termine / Besetzung / Videomaterial / Bildmaterial / Meinungen

 

 

Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis des Thüringer Theaterpreises 2012, dem Publikumspreis von ARENA... der jungen Künste 2011 und dem Lobhudel-Award des ARENA Guckkastens. Nominiert für den Thüringer Theaterpreis 2012.

 

Wann rettet man? Und wann nicht? Wen rettet man? Und wen nicht? Was ist man bereit zu tun, um zu retten und vor allem: um gerettet zu werden?


In der fünfstündigen Durational Performance Wenn du mich rettest… begibt sich Dramazone auf die Theaterbühne, um ein Spiel zu spielen: ein Spiel mit und um Rettung. Das Ziel: 1.000 Rettungspunkte. Die Spieldauer: 7 Runden à 40 Minuten. Die Spielregeln: An 4 Stationen bewegen sich die Performerinnen und Performer in verschiedenen Durchgängen über die Bühne und zwingen sich dort zur Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen zum Thema Rettung. Ob stumpfes Joggen oder Winken für Weltfrieden oder gegen Hunger - Dramazone tut es. Ob offene Selbstkritik zum Thema Spenden oder intensive Gedanken über die beste Freundin - Dramazone spricht sie aus. Ob unmoralische Angebote oder hoffnungsvolle Wünsche - Dramazone verspricht sie. Ob all das am Ende zu 1.000 Rettungspunkten führen wird, ob die Performerinnen und Performer nun selbst zu retten sind oder ob es ausreichend rosa-orange-farbende Seifenblasenmomente gibt, zeigt der Rettungsstand nach 7 Runden intensiven Spiels.

Das Publikum kann kommen und gehen sowie wiederkommen, wann es mag.

 

Wenn du mich rettest... stellt den ersten Teil einer langjährigen Beschäftigung von Dramazone mit der Idee des Rettens dar. Der zweite Teil ist die Spiel-Installation Mensch rette dich (Premiere 2012).

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Termine

WENN DU MICH RETTEST... in Eisenach

14. September 2013, 19.30 Uhr

Theater am Markt, Eisenach

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Besetzung

Konzept Dramazone

Von und mit Sarah Al Doyaili, Sascha Förster, Malte van Haastrecht, Franziska Ruhl, Lea-Sophie Schiel, Arne Schirmel, Dorothea Schmans

Bühne & Kostüm Dramazone

Mit Dank an Heidi Förster, Grötz Greiner, Daniel Hirsch, Kaja Jakstat, Moritz Schurer - sowie besonders an die WG in der Hindenburgstraße Erlangen, an den ARENA-Guckkasten und an unser Testpublikum

Uraufführung 02. Juni 2011, Markgrafen-Theater Erlangen im Rahmen von ARENA... der jungen Künste Erlangen

Weitere Aufführungen Februar 2011, Preview, 100° Berlin / Juni 2011, pad Mainz in Zusammenarbeit mit amnesty international / Januar 2012, Alte Kantine Wedding Berlin

Mit Unterstützung von Theaterhaus Berlin Mitte und der Stadt Bad Frankenhausen

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Videomaterial

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Bildmaterial

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Meinungen

Malte "joggt gegen die Todesstrafe", wie ein Zettel erklärt. Lea-Sophie liest einen Brief vor, der von einem Flüchtlingsschicksal auf Lampedusa erzählt. Thea und Sascha halten jeder eine Schiefertafel hoch. Auf der einen steht: "Wenn du mich rettest, ist immer Spezi im Kühlschrank", auf der anderen: "Wenn du mich rettest, bin ich immer da, wenn du mich brauchst". [...] Dabei kontrastieren die hohen Ansprüche der Rettungsabsicht mit der stumpfen Sinnlosigkeit der Handlungen und der Behäbigkeit des Publikums, das trotz aller Apelle meist lächelnd im Zuschauerraum verharrt. Entschließt sich jemand zum persönlichen Rettungseinsatz und reicht beim "Auf-einem- Bein-Stehen gegen Aids" einen helfenden Stuhl, bricht die Performance ab und die Akteure pusten zum Cat-Stevens-Intro Seifenblasen ins Publikum. Naiv, kindisch, aber vielleicht ganz passend für die Hilflosigkeit des Einzelnen im Angesicht der vielen Weltkatastrophen.

Rainer Hertwig, Theater der Zeit

 

Dieses Spiel mit Schuld und Sühne, einer Mischung aus Spielshow, Beichte und Spendenmarathon, geht über sieben Runden à 40 Minuten, wenn der Wecker pünktlich klingelt. Dazwischen schieben sich Seifenblasenpausen, sehr zur Freude des Publikums. Aber danach wird gnadenlos abgerechnet. Die Performer Sascha Förster, Lea-Sophie Schiel, Dorothea Schmans und Malte van Haastrecht müssen ihre Leistung beurteilen und sich für ihre Versprechen, Geständnisse und Handlungen rechtfertigen. Dafür werden Punkte zugeschrieben, die auf Papierfetzen an der Wand notiert werden. Am Ende sollen 1000 erreicht werden, dann folgt die Erlösung, aber wovon eigentlich? Das Ziel des ganzen bleibt unklar und stimmt nachdenklich. Die verspielte Atmosphäre geht dank dem Showcharakter trotzdem nicht verloren, was das Stück zu einem echten Erlebnis werden lässt.

Magdalena Naporra, ARENA Spots 4

 

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Foto Kopfzeile: Jan-Philipp Winkler